Das Coaching ist in Präsenz geplant. Sollten die Inzidenzen weiter steigen und eine Präsenzveranstaltung unmöglich machen, steigen wir auf ein Online-Format um. das ist Inhaltlich kein Problem, das Coaching funktioniert ebenso als Onlinekurs.

„verschreckte Stimme“ 

Manchen Menschen verschafft allein  der Gedanke, dass sie vor anderen Menschen singen sollen, einen solchen Schrecken, dass sie eine Gänsehaut bekommen, sich ihre Kehle zuschnürt, der Herzschlag sich verdoppelt. „Bloß weg hier“ ist der Befehl, den ihnen das limbische System zuruft, der Körper ist auf Flucht eingestellt. Oder er friert ein, der Kopf zieht sich zwitschern die Schulter, man möchte sich so klein machen wie.

Singen ist ein sehr persönlicher, nicht nur körperlicher Prozess. Die Stimme wird der Umwelt zugetragen, eigentlich ist sie dazu da, sich mitzuteilen, sich darzustellen, zu beschwichtigen, sich mit anderen zu verbinden. Singen ist ein kommunikativer Prozess der über das Sprechen hinaus geht.

Aber für manche bedeutet es auch, sich preis zu geben und sich dem vermeintlich vernichtenden Urteil anderer Menschen auszusetzen. Manchen Menschen ist die eigene Stimme sehr fremd, es gibt wenig Zugang zum körperlichen empfinden und zu dem, was beim Singen ausgelöst wird, sowohl im physischen, als auch im psychischen Sinn.

Bei vielen liegt es daran, dass sie irgendwann in ihrem Leben eine schlechte, womöglich beschämende Erfahrung mit ihrer Stimme gemacht haben, vielleicht ausgelacht oder abgesondert wurden, aufgrund ihres Stimmklangs Ausgrenzungserfahrungen machen mussten, die nachhaltig tief verletzend wirken.

 

Singen ist ein sehr persönlicher, nicht nur körperlicher Prozess. Die Stimme wird der Umwelt zugetragen, eigentlich ist sie dazu da, sich mitzuteilen, sich darzustellen, zu beschwichtigen, sich mit anderen zu verbinden. Singen ist ein kommunikativer Prozess der über das Sprechen hinaus geht.

Aber für manche bedeutet es auch, sich preis zu geben und sich dem vermeintlich vernichtenden Urteil anderer Menschen auszusetzen. Manchen Menschen ist die eigene Stimme sehr fremd, es gibt wenig Zugang zum körperlichen empfinden und zu dem, was beim Singen ausgelöst wird, sowohl im physischen, als auch im psychischen Sinn.

Bei vielen liegt es daran, dass sie irgendwann in ihrem Leben eine schlechte, womöglich beschämende Erfahrung mit ihrer Stimme gemacht haben, vielleicht ausgelacht oder abgesondert wurden, aufgrund ihres Stimmklangs Ausgrenzungserfahrungen machen mussten, die nachhaltig tief verletzend wirken.

 

Freude am Klang

Eigentlich ist die Freude am eigenen Klang zunächst allen Menschen gemeinsam. Sehr kleine Kinder entdecken die Macht ihres Klanges und beginnen mit ihm zu spielen, probieren aus, welche Töne sie sich selbst entlocken können, juchzen, kreischen, lachen. Später haben sie dann ihren Spaß daran herauszufinden, ob sie wie Tiere klingen können, welche Freude es macht zu tönen, während sie mit dem Fahrrad über ein Kopfsteinpflaster fahren.

Wenn es irgendwann zu einer Beschämung kommt – vielleicht in der Familie, in der Schule, vielleicht im Kontakt mit Freunden – bricht diese Freude am eigenen Klang ab. Wer über die eigene Singstimme eine Ausgrenzung erfährt verstummt und singt oft jahrelang nicht mehr.

Bis vielleicht doch wieder der Gedanke an das Singen aufkommt (vielleicht in einer Gemeinschaft?) und der Wunsch geweckt wird, der Angst vor dem eigenen Stimmklang zu begegnen und eine andere, neue Erfahrung zu machen.

Für diese Gelegenheit möchte ich mich mit meinem Coaching an deine Seite stellen.

Coaching in der Gruppe

Im wöchentlichen Gruppencoaching (ca. 1,5 -2 Stunden) widmen wir uns der Freude, die mit dem eigenen Stimmklang verbunden sein kann und die womöglich noch tief in dir schlummert. Wir werden daran arbeiten sie wieder zu wecken, damit du dich mit deiner Stimme wieder anfreunden kannst. 

Dich erwarten Gespräche und Übungen, mittels deren wir uns teils mit der Körperwahrnehmung allgemein und teils mit der Wahrnehmung deiner Stimme beschäftigen. Dabei sind wir besonders Achtsam, die Bewertung heraus zu nehmen und unseren Fokus auf das Erleben zu richten.

Die meisten Menschen wissen im allgemeinen sehr wenig über das eigene Stimmorgan, deswegen erkläre ich die Funktion der Stimme und wir schauen uns den Zusammenhang von Haltung und Klang und emotionaler Erwiderung an.

Es wird Begleitaufgaben geben, die du zu Hause machen kannst, wir beschäftigen uns mit der Atmung und mit dem Bewusstsein.

Durch Reflexion kommen wir den Anlässen und Ursachen auf die Spur, die deine Stimme verschreckt haben. Mit der gemeinsamen Beschäftigung mit unseren Grundannahmen über das Singen allgemein und auch mit den eigenen Glaubenssätzen schaffen wir eine neue Voraussetzung, mit der eigenen Stimme umzugehen.

Durch Wissen kommen wir dem Stimmorgan und den eigenen Empfindungen näher und können das Erleben greifbar und erklärbar machen. Und letztendlich schaffen wir neue Erfahrungen, um die alten, kränkenden und verschreckenden Erfahrungen abzulösen und ein neues freundschaftliches Verhältnis zur Stimme aufzubauen.

Durch den Austausch in und mit der Gruppe (3-8 Teilnehmer:innen) erfährst du, dass du nicht alleine damit bist und kannst deine Erfahrungen mit denen der anderen Abgleichen. Du erfährst Ermutigung und die eine oder andere Inspiration.

Datum:

16. Februar – 30 März

Mittwochs 19:30

(Ausnahme am 9, März)

6 Termine

Ort:

Berlin Schöneberg, nähe Kleistpark

Wichtig: Es ist natürlich mein Anliegen, dass du am Ende des Kurses deine Stimme mit Freude zum schwingen bringst, aber dennoch musst du in keinem Moment singen, weder alleine, noch mit anderen zusammen, wenn du es nicht möchtest! Du bestimmst selbst ob und wann du so weit bist!

Es ist schon ein sehr schöner und mutiger Schritt, dich deiner Angst zu stellen und das ist es, was wir in diesem Kurs begrüßen und unterstützen möchten.

Wir gehen den Weg zunächst nicht über das Singen selbst, sondern über die Körperwahrnehmung und über das, was wir über das Singen und die Stimme wissen und glauben.

Deswegen musst du nicht befürchten, dass du in der Zeit singen musst. Aber wer weiß: vielleicht ist der Schritt dahin ja kleiner, als du denkst!

Ablauf

Zuerst treffen wir uns zu einem persönlichen Einzelgespräch um uns erst einmal kennen zu lernen und um abzuklären, was deine Wünsche und Bedürfnisse bezüglich des Coaching sind. Gerne können wir dies auch tun, bevor du dich für eine Teilnahme entscheidest.

Am 16.Februar geht es dann mit dem ersten Gruppentreffen los. Wir lernen uns erst einmal als Gruppe kennen und starten dann in den gemeinsamen Coachingprozess.

Die Treffen finden wöchentlich für 1,5 – 2 Stunden statt.

Während der Treffen werden gemeinsame Übungen gemacht und wir tauschen uns über den Prozess aus.

Du bekommst auch Übungen und Aufgaben mit nach Hause, die du zwischen den Treffen machen kannst und über die du dann berichten kannst, wenn du möchtest.

Am letzten Termin am 30. März tragen wir die Ergebnisse zusammen. Dann schauen wir auch gemeinsam, was die Einzelnen Teilnehmer:innen sich für die Zukunft wünschen und wie es weiter gehen kann.

 

Preis:

Da dieses Format noch relativ neu in meinem Angebot ist, ist es noch in einer Phase, in dem weitere Entwicklungen gewünscht und möglich sind.

Inhaltlich biete ich hier an, was ich für die Einzelcoachings in meinem Angebot entwickelt und erprobt habe, aber das Gruppenformat ist ein neues Angebot, daher gibt es hier die Möglichkeit für dich, zu einem vergünstigten Preis teilzunehmen. Du bekommst die Gelegenheit an der Weiterentwicklung teilzuhaben und mir dein Feedback zu geben.

Der Reguläre Preis wird 587,- € sein, aber du kannst für 257,- € teilnehmen.

Ich freue mich sehr, mich mit dir auf die Reise zu deiner verschreckten Stimme zu begeben und dich dabei zu begleiten, dich mit ihr anzufreunden und die Freude am Singen neu zu entdecken.