Verschreckte Stimme

Coaching für Singängstliche

(online oder in Präsenz möglich)

Manchen Menschen verschafft allein  der Gedanke, dass sie vor anderen Menschen singen sollen, einen solchen Schrecken, dass sie eine Gänsehaut bekommen, sich ihre Kehle zuschnürt, ihre Kopf sich zwischen die Schultern schiebt, sie sich so klein wie möglich machen möchten. „Bloß weg hier“ ist der Befehl, den ihnen das limbische System zuruft, der Körper ist auf Flucht eingestellt.

Singen ist ein sehr persönlicher, nicht nur körperlicher Prozess. Die Stimme wird der Umwelt zugetragen, für manche bedeutet es, sich preis zu geben und sich dem vermeintlich vernichtenden Urteil anderer Menschen auszusetzen. Manchen Menschen ist die eigene Stimme sehr fremd, es gibt wenig Zugang zum körperlichen empfinden und zu dem, was beim Singen ausgelöst wird, sowohl im physischen, als auch im psychischen Sinn.

Bei vielen liegt es daran, dass sie irgendwann in ihrem Leben eine schlechte, womöglich beschämende Erfahrung mit ihrer Stimme gemacht haben, vielleicht ausgelacht oder abgesondert wurden, aufgrund ihres Stimmklangs ein Ausgrenzungserfahrungen machen mussten, die nachhaltig tief verletzend wirken.

Die Freude am eigenen Klang ist allen Menschen gemeinsam, sehr kleine Kinder entdecken die Macht ihres Klanges und beginnen mit ihm zu spielen, probieren aus, welche Töne sie sich selbst entlocken können, juchzen, kreischen, lachen. Später haben sie dann ihren Spaß daran herauszufinden, ob sie wie Tiere klingen können, welche Freude es macht zu klingen, während sie mit dem Fahrrad über ein Kopfsteinpflaster fahren.

Wenn es irgendwann zu einer Beschämung kommt – vielleicht in der Familie, in der Schule, vielleicht im Kontakt mit Freunden – bricht diese Freude am eigenen Klang ab. Wer über die eigene Singstimme eine Ausgrenzung erfährt verstummt und singt oft jahrelang nicht mehr.

Bis vielleicht doch wieder der Gedanke an das Singen aufkommt (vielleicht in einer Gemeinschaft?) und der Wunsch geweckt wird, der Angst vor dem eigenen Stimmklang zu begegnen und eine andere, neue Erfahrung zu machen.

Für diese Gelegenheit möchte ich mich mit meinem Coaching an deine Seite stellen.

 

Im Coaching möchte ich mich mit dir der Freude widmen, die mit dem eigenen Stimmklang verbunden sein kann und die womöglich noch tief in dir schlummert. Wir werden daran arbeiten sie wieder zu wecken, damit du dich mit deiner Stimme wieder anfreunden kannst.

Dich erwarten Gespräche und Übungen, mittels deren wir uns teils mit der Körperwahrnehmung allgemein und teils mit der Wahrnehmung deiner Stimme beschäftigen. Die meisten Menschen wissen im allgemeinen sehr wenig über das eigene Stimmorgan, ich erkläre dir gerne die Funktion deiner Stimme und wir schauen uns den Zusammenhang von Haltung und Klang und emotionaler Erwiderung an.

Wichtig: in keinem Moment musst du singen, weder alleine, noch mit mir zusammen, wenn du es nicht möchtest! Das Tempo bestimmst du allein. Du kannst den Weg selbst suchen, ich begleite dich dabei.

 

Ebenfalls wichtig: Ich bin keine Psychotherapeutin. Ich kann dich nicht im Sinne einer Therapie behandeln, ich biete ausschließlich ein Coaching das dir helfen soll, dich mit eigener Kraft auf den Weg zu deiner Stimme zu begeben. Sollten wir an einen Punkt kommen, an dem wir vermuten, dass eine tiefere Traumatisierung oder ähnliches zugrunde liegt, kann ich dir nicht helfen und wir beenden das Coaching. Das ist aber sehr selten der Fall, ich weise dich nur darauf hin. Ich mache dich auch darauf aufmerksam, dass ich nicht der Schweigepflicht unterliege. Selbstverständlich behandele ich alles, was du mir erzählst vertraulich! Bitte sei dir aber im Klaren darüber, dass mein Coaching nicht den gleichen Bedingungen unterliegt wie eine Behandlung bei einer psychologische Psychotherapeutin oder einer Angehörigen ähnlicher Berufe.

Aber ich stelle mich an deine Seite, damit du neue, schönere Erfahrungen mit deiner Singstimme machen kannst! Ich berate, begleite und ermutige dich auf deinem Weg in die Freude zu singen!